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Laser Schneiden

Laserschneiden in der Metallverarbeitung

Laserschneiden ist ein thermisches Trennverfahren in der Metallverarbeitung, bei dem ein stark gebündelter und fokussierter Lichtstrahl eingesetzt wird, um Werkstoffe lokal extrem zu erhitzen und zu trennen. Das Material wird dabei je nach Verfahren geschmolzen, verbrannt oder verdampft. Ein zugeführtes Schneidgas (z. B. Sauerstoff, Stickstoff oder Druckluft) entfernt die Schmelze aus der Schnittfuge. Da das Verfahren berührungslos arbeitet, entstehen kein Werkzeugverschleiß und nur geringe mechanische Belastungen. Dadurch sind sehr präzise Schnitte, schmale Schnittfugen und komplexe Konturen möglich.

In der Metallverarbeitung werden verschiedene Lasersysteme unterschieden:

CO₂-Laser

CO₂-Laser sind Gaslaser, die Infrarotstrahlung erzeugen. Sie zeichnen sich durch eine hohe Schnittqualität aus und wurden lange Zeit insbesondere zum Schneiden von Blechen mittlerer und größerer Dicke eingesetzt.

Festkörperlaser

Zu Festkörperlaser gehören z. B. Nd:YAG- oder Scheibenlaser. Sie besitzen ein festes aktives Medium und ermöglichen höhere Energiedichten sowie eine bessere Bearbeitung von Metallen, insbesondere auch von reflektierenden Werkstoffen.

Faserlaser

Die Faserlaser sind eine Weiterentwicklung der Festkörperlaser. Die Laserstrahlung wird in einer dotierten Glasfaser erzeugt und über Lichtleitfasern geführt. Sie gelten als besonders effizient, kompakt und wartungsarm.

Heute gelten Faserlaser als Stand der Technik in der industriellen Metallbearbeitung. Sie bieten hohe Schneidgeschwindigkeiten, eine sehr gute Energieeffizienz und ermöglichen die präzise Bearbeitung unterschiedlichster Metalle, einschließlich schwer zu schneidender oder reflektierender Werkstoffe.

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